Wie sollen wir das schaffen?

Das fragen sich Mitarbeiter_innen, wenn sie erleben, wie viele ihrer Kolleg_innen in den Ruhestand treten. Damit verbunden ist eine große Unsicherheit und die Befürchtung, die Normalität zu verlieren.

Wie können wir bewahren, was für uns normal ist – wertvoll, kostbar, ans Herz gewachsen? Oder einfach nur – vertraut?

Wenn neue Fachkräfte die Lücken wieder füllen, geht das nicht immer reibungslos vor sich. Die Neuen stellen vieles in frage. Sie passen sich nicht unbedingt an die Gewohnheiten an. Sie wollen mitgestalten – umgestalten – mit Ideen, über die die Schon-Dagewesenen die Nase rümpfen: geht nicht. Haben wir auch schon versucht.

Ein Neuanfang ist möglich, wenn der Kontinuitätsbruch sein darf. Und sichtbar wird. Ein aktiver Abschied ist der erste Schritt dazu.

 

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