Situationen, die von den Beteiligten „Konflikt“ genannt werden – oder – Spannungen – sind nicht nur in Arbeitsbeziehungen eher Normalität als Ausnahme. Sie sind wichtig – denn durch den konstruktiven Umgang mit unterschiedlichen Bedürfnissen wird eine Gruppe erst zu einem echten Team. Oftmals haben die KollegInnen jedoch Befürchtungen, Tacheles zu reden könnte die fragile Basis der Zusmamenarbeit völlig zerstören. Und dabei haben sie nicht unrecht- denn normale Schuldzuweisungen helfen nicht weiter.

In der Orientierungsphase finden wir heraus, worum es wem geht: die eigenen Bedürfnisse wahrnehmen und auszudrücken. Wir üben, konkrete Bitten so formulieren, dass der Gesprächspartner diese hören und nachvollziehen kann und umsetzbare Handlungsschritte (kreative Lösungsstrategien?) zu entwickeln.

In der Bearbeitungsphase erkunden wir die Spielräume für die Bedürfnisse eines jeden/einer jeden Beteiligten.

Im Follow-up nehmen wir die Fortschritte unter die Lupe und finden heraus, was der nächste Schritt Richtung Verständigung sein könnte.

Auf diese Weise lernt eine Gruppe Schritt für Schritt kritikfähiger zu sein – und Konflikte (wenn nicht gar zu lieben so doch zumindest zuversichtlich) anzugehen.

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